Städte sind mehr als geografische Räume – sie sind lebendige, dynamische Lebensräume. »Patterns of the city« setzt klassische, topografische Karten in Kontrast zu einer emotionalen Kartografie, die das subjektive Erleben von Orten zum Gegenstand haben. Mit einer flexiblen, grafischen Sprache entsteht ein dynamisches Gesamtbild, das die Muster der Stadt einfängt und die individuellen Emotionen der Betrachtenden widerspiegelt. Struktur trifft auf Emotion, Ordnung auf Subjektivität – lebendig, vielschichtig, individuell.
◼︎Bachelorarbeit
»Patterns of the city«
Patterns of the city
◼︎»Muster der Stadt«
◼︎»patterns«
wiederkehrende Muster der Stadt
◼︎»city«
begrenzt das Handlungsfeld auf den
urbanen Raum
◼︎Was macht einen urbanen
Raum lebenswert?
◼︎Wie muss eine Stadt, ein Ort in
unserer Stadt beschaffen sein, damit
wir uns wohlfühlen?
◼︎Welche Wirkung haben Stadträume auf uns und weshalb?
◼︎Wie lässt sich aus einer klassischen topografischen Karte eine emotionale Kartografie erstellen, die den Bezug von Orten zu deren subjektivem Erleben darstellt?
◼︎1. Layer: Städtebau- räumliche Ebene
Der unterste Layer symbolisiert die räum-lich gebaute Strukturen der Stadt.
◼︎Quadrat
Das Quadrat symbolisiert das baulich –räumliche, das statisch – stabile, aber auch die mathematische Messbarkeit in Bezug auf den Quadratmeter.
◼︎1.Layer
Das Wohngebäude ist...
◼︎gemeinschaftlich
◼︎geschützt
◼︎privat
◼︎statisch
Das Gewerbe ist...
◼︎geschützt
◼︎groß
◼︎privat
◼︎statisch
Die Bildungseinrichtung ist...
◼︎gemeinschaftlich
◼︎geschützt
◼︎statisch
◼︎steigernd
◼︎wachsend
Die Gastronomie ist...
◼︎geschützt
◼︎privat
◼︎statisch
◼︎zugänglich
Das Glaubenshaus ist...
◼︎geschützt
◼︎offen
◼︎privat
◼︎statisch
◼︎zugänglich
Die Notfalleinrichtung ist...
◼︎helfend
◼︎offen
◼︎symbolisch
Das Gefängnis ist...
◼︎beengt
◼︎geschützt
◼︎statisch
Das Friedhof ist...
◼︎friedlich
◼︎geschützt
◼︎statisch
◼︎ruhig
Die Straße ist...
◼︎dynamisch
◼︎groß
◼︎zugänglich
Der Gehweg ist...
◼︎dynamisch
◼︎offen
◼︎zugänglich
Die Autobahn ist...
◼︎dynamisch
◼︎groß
◼︎offen
◼︎weit
Die öffentlichen
Verkehrsmittel ist...
◼︎dynamisch
◼︎offen
◼︎statisch
Die Kultureinrichtung ist...
◼︎begrenzt
◼︎dynamisch
◼︎offen
◼︎statisch
◼︎steigernd
◼︎wachsend
Der öffentliche Platz ist...
◼︎begrenzt
◼︎dynamisch
◼︎offen
◼︎weit
Der fließende Gewässer ist...
◼︎dynamisch
◼︎natürlich
◼︎offen
◼︎weit
Die stehende Gewässer ist...
◼︎begrenzt
◼︎dynamisch
◼︎statisch
Die Wiese ist...
◼︎frei
◼︎offen
◼︎statisch
Der Park ist...
◼︎begrenzt
◼︎dynamisch
◼︎offen
◼︎
Der Wald ist...
◼︎frei
◼︎offen
◼︎statisch
Der Spiel- und Sportplatz ist...
◼︎begrenzt
◼︎dynamisch
◼︎offen
◼︎statisch
◼︎Raster
◼︎Altstadt-Lehel
◼︎3,15km²
◼︎Au-Haidhausen
◼︎4,22km²
◼︎Maxvorstadt
◼︎4,03km²
◼︎Trudering-Riem
◼︎22,45km²
◼︎Schwanthalerhöhe
◼︎2,07km²
◼︎Untergiesing-Harlaching
◼︎8,06km²
◼︎2.Layer: Soziokulturelle Ebene
Der mittlere Layer bildet die soziokulturelle Ebene. Das Leben der Stadt.
◼︎Kreis
Der Kreis symbolisiert die Gesellschaft, das Leben und die Vielfalt der Nationalitäten.
Die einzelnen Kreiselemente verkörpern die Altersstrukturen und Nationalitäten der Bevölkerung und machen demografische Unterschiede sichtbar.
◼︎2.Layer
Die heranwachsende Generation:
◼︎0–19 Jahre
Die jungen Erwachsenen:
◼︎19–29 Jahre
Die Erwachsenen:
◼︎30–59 Jahre
Die Menschen im höheren Lebensalter:
◼︎60+ Jahre
◼︎Au-Haidhausen
◼︎63.972 Einwohner
◼︎16 Nationalitäten
◼︎Au-Haidhausen
◼︎63.972 Einwohner
◼︎16 Nationalitäten
◼︎Altstadt-Lehel
◼︎20.876 Einwohner
◼︎18 Nationalitäten
◼︎Maxvorstadt
◼︎52.434 Einwohner
◼︎17 Nationalitäten
◼︎Au-Haidhausen
◼︎63.972 Einwohner
◼︎16 Nationalitäten
◼︎Schwanthalerhöhe
◼︎28.584 Einwohner
◼︎16 Nationalitäten
◼︎Trudering-Riem
◼︎79.280 Einwohner
◼︎19 Nationalitäten
◼︎Untergiesing- Harlaching
◼︎54.067 Einwohner
◼︎15 Nationalitäten
◼︎3.Layer
◼︎3. Layer: Emotionale Ebene
Der oberste Layer visualisiert die individu-ellen Emotionen des Nutzers im täglichen Leben durch Farbgebung.
◼︎Emotionstheorie von Paul Ekman: Basisemotionen Freude, Traurigkeit, Angst, Wut, Überraschung, Ekel ange-passt auf den urbanen Raum.
freudig
◼︎gelb
◼︎#FCFC15
◼︎Emotion in Farbe
traurig
◼︎violett
◼︎#6727F5
entspannt
◼︎blau
◼︎#210A99
gestresst
◼︎rot
◼︎#E7322B
geborgen
◼︎grün
◼︎#144200
einsam
◼︎magenta
◼︎#82368C
unbeschwert
◼︎rosa-pink
◼︎#F529CD
bedrückend
◼︎indigo
◼︎#2C1D4C
inspiriert
◼︎orange
◼︎#F07F3C
keine Emotion
◼︎schwarz
gelangweilt
◼︎grau
◼︎#585756
keine Emotion
◼︎weiß
◼︎1.Frage
◼︎2.Frage
◼︎3.Frage
◼︎Altstadt-Lehel
◼︎»freudig«
◼︎»unbeschwert«
◼︎»entspannt«
◼︎Maxvorstadt
◼︎»freudig«
◼︎»geborgen«
◼︎»entspannt«
◼︎Au-Haidhausen
◼︎»bedrückend«
◼︎»gestresst«
◼︎»traurig«
◼︎Schwanthalerhöhe
◼︎»gestresst«
◼︎»unbeschwert«
◼︎»freudig«
◼︎Trudering-Riem
◼︎»inspiriert«
◼︎»geborgen«
◼︎»unbeschwert«
◼︎Untergiesing-Harlaching
◼︎»inspiriert«
◼︎»entspannt«
◼︎»freudig«
Städte sind mehr als geografische Räume – sie sind lebendige, dynamische Lebensräume. »Patterns of the city« setzt klassische, topografische Karten in Kontrast zu einer emotionalen Kartografie, die das subjektive Erleben von Orten zum Gegenstand haben. Mit einer flexiblen, grafischen Sprache entsteht ein dynamisches Gesamtbild, das die Muster der Stadt einfängt und die individuellen Emotionen der Betrachtenden widerspiegelt. Struktur trifft auf Emotion, Ordnung auf Subjektivität – lebendig, vielschichtig, individuell.
◼︎Bachelorarbeit
»Patterns of the city«
◼︎»Patterns of the city«
Create your own city pattern
Durch die Beantwortung von drei Fragen, die sich auf die Gefühlswelt des Individuums beziehen, erhält jede Person die Möglichkeit, einen eigenen Stadtteil zu kreieren, der ihre persönlichen Emotionen widerspiegelt. Auf diese Weise ergeben sich insgesamt 720 unterschiedliche Möglichkeiten, einen Stadtteil zu gestalten.